They`ll Be The Masters

They`ll Be The Masters (Bondage Music)
Live in Deutschland, Freiburg - Stadthalle, 22.02.1991 / + USA, Vermont - Red Vox Inn, 13.12.1989

Introduction
Burn
Black night (~Child in time/~Long live rock`n roll)
Truth hurts
Cut runs deep (~Hush)
Perfect strangers
Fire in the basement
King of dreams
Love conquers all
-
CD2
Difficult to cure
Knocking at your back door
Hey joe (~Blues)
Highway star
Smoke on the water (~Woman from tokyo)
Outroduction
Going down
That`ll be the day
Smoke on the water

Keine weiteren "Attacken" gegen Joe Lynn Turner, versprochen. An meiner Grundhaltung zu dieser Besetzung wird sich allerdings auch nach dieser Aufnahme nichts ändern !
Die fünf, zu diesem Zeitpunkt auf Hochglanz getrimmten Herren, liefern im Breisgau eine schwungvolle Veranstaltung ab, wobei vorallem im 2.Teil so manche Passage positiv überraschen kann. Kurz gesagt: Ein gutes Konzert, geprägt durch Spielfreude der Herren Lord und Blackmore. Die Aufnahme kann sogar mir (trotz des Sängers) richtig Spaß bringen !
Erfreulicherweise spielt auch die Akustik mit. Der sehr klare Sound ist gut, wenn nicht sogar schon sehr gut. Insgesamt das Beste was mir bisher von der "Mark 5"-Besetzung zu Ohren gekommen ist, wobei solche Einschätzungen natürlich immer mit etwas Vorsicht zu genießen bzw. Geschmacksache sind !
Was den Klang betrifft gehören die Bonusstücke (letzen drei Songs) in eine ganz andere Kategorie. "Sehr bescheiden", ist da wohl die treffenste Umschreibung. Ritchie's Gitarre kommt relativ gut heraus, der Gesang hingegen geht größtenteils unter. Im Mittelpunkt steht hier aber sowieso etwas ganz anderes, denn sofern das Aufnahmedatum stimmt, handelt es sich um drei echte Raritäten !!! Bisherige Statistiken weisen keinerlei Konzertaktivitäten für das Jahr 1989 aus, was ja auch irgendwie logisch erscheint. Ian Gillan war ein halbes Jahr zuvor "gegangen worden" und sein Nachfolger, in Joe Lynn Turner, gerade erst gefunden. Vielleicht handelt es sich ja um eine Art Testauftritt, der Ort (ein Kneipenkeller o.ä.), die ausgewählten Stücke und das Fehlen von Jon Lord lassen so etwas vermuten.




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